Vergleich des Zündfunkens der normalen Spulenzündung zur SIRIUS
Die Spulenzündung (SZ) erzeugt bei hohen Drehzahlen 3 bis 4 (A bis D) kurze Zündfunken. Zündfunkenlänge ca. 0,1 ms. Zündet der erste Impuls (A) nicht, erfolgt die Zündung zu spät, oder die weiteren Impulse reichen nicht mehr zur Zündung aus. Die Zylinderfüllung wird dann ungenutzt, d.h. unverbrannt ausgestoßen.
Bei sehr niederer Drehzahl können sich die einzelnen Zündfunken (Impulse) zu einem einzigen Funken von über 0,6 ms verbinden. Der Zündstrom ist dabei sehr klein.
Die SIRIUS erzeugt bei jeder Drehzahl immer einen gleich großen Zündfunken. Die zeitliche Zündfunkenlänge ist vom Zündkerzen-Elektroden- abstand und von der Zündspule abhängig. Es erfolgt also eine Anpassung an den Zündkerzen- Elektrodenabbrand.
Hohe Spannungsanstiegsgeschwindigkeit, Gleich- stromzündfunken von ca. 0,5 ms Dauer und 50% höherer Zündstrom zeichnen diesen Zündfunken aus.
Durch Höherregeln bei Kälte erzeugt die normale SIRIUS bei minus 20° C diesen etwa doppelt so großen Zündfunken. Die Zündfunkendauer kann sich dabei über 0,6 ms steigern.
Die SIRIUS-Super erzeugt diesen Zündfunken schon bei normaler Temperatur von + 20° C. Wegen des sehr großen Zündfunkens, des aber dadurch bedingten höheren Zündkerzenver- schleißes ist sie mehr für Rennfahrzeuge geeignet.
Ein einziger langer Gleichstrom-Zündfunken zündet ein mageres oder unter geringem Druck stehendes Gemisch sicherer als mehrere kurze Funken. Dies schont zusätzlich den Katalysator, weil er weniger unverbranntes Gas nachverbrennen muß (geringere Wärmeentwicklung).
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